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Das ehemalige Boromejerinenkloster

Das Gebäudekomplex, das zu dem ehemaligen Boromejerinnenkloster in Teplice gehörte, fasst ein Gebäude in Alejni Straße Nr. 654, wo die Behausung der Klosterschwestern, Kinderbewahranstalt, Pensionat und Klassen wurde, um. Von der südlichen Seite leigt zu diesem Gebäude eine Kapelle auf. Beide Gebäude stammen aus den 60er Jahren des 19. Jhs. In der südlichen Seite steht das neuere Schulgebäude aus dem Jahre 1933. Zu diesen Objekten gehörte ein Garten mit einem Gärtnerhaus, heute von dem Straßenaufbau verkleinert.

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Interier der Kapelle

In hiesiger Literatur ist als ein Entstehungsdatum des Klosters das Jahr 1860, 1864 und 1865 gegeben. Von außen mäßiger und unauffäliger Bau der Klosterkapelle ist drinnen mit den Wandgemälden , von der berühmten Beuronschule geschaffen, dekoriert. Das Benediktienerinnenkloster in Beuron (Deutschland) wurde in den 60er Jahren des vohrigen Jhs. zum Zentrum der Erneuerung kirchlicher , musikalischer und vor allem bildender Kunst. Zu den wichtigsten Repräsentanten der Beuroner Kunstschule wurde Desiderius Lenz und Gabriel Wuger. Sie nahmen die Anlässe aus der syrischen, egyptischen, griechischen und altchristlichen Kunst auf und ihre formale Umrisse nutzten zum Ausdruck des geistigen bis mystischen Inhaltes. Mit Konzentration auf Innenerlebnis und Formalabstraktion der kirchlichen Kunst aus Beuron beeinflusste sehr die Formung der modernen Kunstrichtungen.

Im Jahre 1875 in der Zeit des sog. Kulturkämpfes in Deutschland mussten die Beuroner Mönche das Kloster verlassen und im Jahre 1880 nahmen die Zuflucht im Kloster in prager Emausen. Die Beuromer Künstler dekorierten die ganze Reihe von den Kirchenobjekten, außer Heimkloster war das z.Bs. berühmte Monte Cassino, das Emauser Kloster in Prag und andere, aber während beider Weltkriege wurden die meistberühmte zerstört und bis heute überlieferten nur wenige Originalzeugnisse ihrer Geschicklichkeit. In Böhmen sind das St. Gabrielsdom in Prag Smíchov, fragmentarische Dekorierung der Kapelle in Hradec Králové und die Klosterkapelle in Teplice, über ihren Zusammenhang mit der Beuronschule bis heute eigentlich niemand und auch in den Fachkreisen etwas weiß.

Die Dekorierung der Kapelle stammt aus dem Jahre 1885, über den Umständen, die die Vergebung der Beuroner Abteilung (damals in Prag sitzende) begleiten, ist nichts genaueres bekannt. Figurale Gemälde und Symbole stellen den Inhalt dar, der den Boromejerinnen und ihren Pensionärinnen sicher begreifbar wurde, wir müssen ihn aber deschifrieren. Die Dekorierung des ganzen Kapellenraumes ist inhaltlich verkettet. Der umfassendste Teil ist in den Chor an die Vorderwand, vor der der Altar gestanden war, konzentriert. Das Hauptthema ist der thronende Christi mit liebeheisem Herz, aus dem die Strahlen auf Erdapfel fallen, unter Ihm sind im mittleren Teil die Heiligen, unter dennen wir Johannes den Teufer, den Schirmherr von Teplice, St. Benediktus den Gründer des Benediktienerinnenordens, Karl Boromejer, St. Nikolaus und Heilige bekannt durch Diente für die ärmsten und durch das Wohltun, Katharina aus Siena, Klara aus Asisi u.a. identifizieren können. In dem unteren Teil sind die Sele im Fegerfeuer dargestellt. Jeder aus diesen 3 Teilen stellt den Text, der sie begleitet, dar: Ignem veni mittere in terram (St. Lukasevangelium, 12, Verse 49), Requiem aeternam donaeis domine (Requiem, Eintritt, Echias 2, 34, 35). Misericordias domini in aeternam cantabo (Psalm 89, 2).

Nach dem Zwangsabgang der Boromejerinnen aus Teplice (1951 oder 1952) im Zusammenhang von Staatseingriff gegen kirchlichen Orden und verlohr die Funktion des lilurgischen Objektes. Danach wurde die ganze Ausrüstung abgebaut.

Markante Wandgemälde mit religiösem Inhalt wurden aus den ideologischen Gründen nicht für die Schulzwecke angemessen und die Kapelle wurde auf einen Lagerplatz degradiert.

Malerische Kapelledekorierung stellt den beachtenswerten Wiederstrahl der künstlerischen und geistigen Empfindung seiner Zeit und den kostbaren Nachweis der Arbeit der Beuronschule dar und sie verdient deshalb die gesamte Behandlung bei der Rekonstruktion.

Nach den Unterlagen von PhDr. J. Budinská; Übersetzung Barbora Stierlová 2005

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Kontakt

Adresse: o.s. Pro arte beuronensis - Společnost pro obnovu kaple Gymnázia Teplice, Čs. dobrovolců 11, 415 01 Teplice.

e-mail: rada@pro-arte.cz.

Bankkonto: 3235714001/5500, Reiffeisen Bank.